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Aktionstag gegen weibliche Genitalverstümmelung in Wiesbaden

Am Freitag, den 6. Februar, gibt es einen besonderen Aktionstag.
Er heißt: Internationaler Aktionstag gegen weibliche Genitalverstümmelung.

Die Veranstaltung findet im Murnau Filmtheater in Wiesbaden statt.
Beginn ist um 17 Uhr.

Gezeigt wird ein Dokumentarfilm.
Der Film heißt: „Grausames Ritual – beschnittene Mädchen suchen Hilfe Deutschland“.
Er wurde vom Bayerischen Rundfunk produziert.

Danach spricht Dr. Werner Halfinger.
Er ist Arzt und engagiert sich für Frauen in Afrika.
Er erzählt von seiner Stiftung Safe Mothers und einer neuen Geburtsstation in Burkina Faso.


Was passiert bei der Veranstaltung?

Die Aktion findet mit vielen Partnern statt:

  • Wiesbadener Arbeitskreis FGM/C
  • Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Kommunale Frauenbeauftragte
  • Murnau Filmtheater

Nach dem Film und dem Vortrag können Sie Fragen stellen.
Auch ein Austausch mit anderen ist möglich.

Der Eintritt kostet nichts.
Tickets gibt es auf der Website vom Murnau Filmtheater.


Was ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C)?

FGM/C bedeutet Female Genital Mutilation/Cutting.
Auf Deutsch heißt das: weibliche Genitalverstümmelung oder Beschneidung.

Es bedeutet:

  • Teile der weiblichen Geschlechtsorgane werden entfernt.
  • Ohne medizinischen Grund.
  • Das ist eine schwere Menschenrechtsverletzung.

Weltweit sind mindestens 230 Millionen Mädchen und Frauen betroffen.
Vier Millionen Mädchen sind jedes Jahr in Gefahr.

In Deutschland leben rund 123.000 betroffene Frauen und Mädchen.
Mehr als 86.000 davon sind volljährig.
Die Zahl ist in 7 Jahren um 83 Prozent gestiegen.
Bis zu 25.000 Mädchen gelten als gefährdet.


Die Folgen von FGM/C

Der Film zeigt das Leben von Fadumo Korn.
Sie stammt aus Somalia und lebt in München.

Viele betroffene Frauen kämpfen gegen FGM/C.
Die Folgen sind sehr schlimm:

  • Schmerzen für das ganze Leben
  • Seelische Wunden und Angst
  • Mehr Probleme bei Schwangerschaft und Geburt

Ärztinnen und Ärzte brauchen spezielles Wissen für die Betreuung.


Wiesbadener Arbeitskreis FGM/C

Der Arbeitskreis startete am 6. Februar 2023.
Er hilft gefährdeten Mädchen und Frauen.

Der Arbeitskreis:

  • Gibt Beratung.
  • Verweist auf Hilfsangebote.
  • Will das Thema bekannter machen.
  • Plant eine Fachberatungsstelle in Wiesbaden.

Der Sozialdienst katholischer Frauen Wiesbaden leitet den Arbeitskreis.


Ursprung des Aktionstags

Der Aktionstag begann 2003 durch Stella Obasanjo.
Sie war die Frau des Präsidenten von Nigeria.

Seit 2012 macht die UN den Aktionstag weltweit bekannt.
Jedes Jahr am 6. Februar.

Ziel ist:

  • Auf das Leid der Mädchen und Frauen aufmerksam machen.
  • Gesellschaft und Politik zum Handeln bewegen.

Projekt in Burkina Faso

Dr. Werner Halfinger stellt das Projekt „Centre Oasis“ vor.
Das ist eine Klinik in Burkina Faso in Afrika.

Die Klinik hilft schwangeren Frauen.
Sie bekommen Schutz und medizinische Betreuung.

Das ist Teil der Safe Mothers Stiftung.
Die Stiftung kämpft für Frauenrechte und Gesundheit in Afrika.


Mehr Informationen

Sie können sich bei Fragen an die Stadt Wiesbaden wenden.


Zusammenfassung

Der Aktionstag zeigt, wie wichtig der Schutz vor FGM/C ist.
Film, Vortrag und Austausch machen das Thema sichtbar.
Viele Organisationen arbeiten zusammen.
Sie helfen betroffenen Mädchen und Frauen.

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!
Der Eintritt ist frei.
Bitte holen Sie Tickets online.


Ende des Artikels.

Autor: Redaktion Wiesbaden

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Veröffentlicht am: Mo, 26. Jan um 08:42 Uhr

Hinweis: Dieser Text wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz übersetzt.

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