200 Jahre Synagoge in Wiesbaden

Jubiläum erinnert an jüdische Geschichte, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Fortschritt

Im Jahr 2026 feiert Wiesbaden das 200-jährige Jubiläum der Einweihung der ehemaligen Synagoge in der Schwalbacher Straße, einem bedeutenden Symbol der Geschichte der jüdischen Gemeinde. Nach langem Widerstand wurde sie 1826 eröffnet, obwohl jüdische Bürger damals als Schutzjuden eingeschränkte Rechte hatten. Die später gebaute Synagoge am Michelsberg steht für den Fortschritt gesellschaftlicher Teilhabe und Anerkennung in der Stadt.

Historische Entwicklung

Die jüdische Gemeinde nutzte zunächst ein erstes Gotteshaus in der Oberen Webergasse, das 1824 aus baulichen Gründen schließen musste. Der Neubau in der Schwalbacher Straße erfolgte unter staatlicher Kontrolle und ohne sichtbare religiöse Rituale im öffentlichen Raum.

Bedeutung heute

Das Jubiläum erinnert an die Bedeutung von Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und den Schutz von Minderheiten – Lehren, die angesichts der Shoah besonders wichtig sind. Die Stadt Wiesbaden fördert mit Gedenkveranstaltungen diese Werte und die Erinnerung an die jüdische Geschichte.

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