Northeim sagt Nein zur Praxis-Zusammenlegung

Stadt kritisiert geplante SchlieĂźung in Einbeck und fordert wohnortnahe medizinische Versorgung

Northeim lehnt Zusammenlegung der Bereitschaftsdienstpraxen ab

Die Stadt Northeim hat einstimmig eine Resolution verabschiedet, die die geplante Zusammenlegung der Bereitschaftsdienstpraxen von Northeim und Einbeck nur noch am Standort Northeim kritisiert und zurückweist. Die Stadt mahnt eine flächendeckende, wohnortnahe Versorgung auch außerhalb der Sprechzeiten an und fordert einen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten.

Besorgnis über längere Wege und Belastungen

Die Schließung des Einbecker Standorts würde für viele im westlichen Landkreis längere Anfahrtswege bedeuten und die Kapazitäten am Northeimer Krankenhaus deutlich belasten. Dies könnte zu erhöhten Wartezeiten und einer stärkeren Beanspruchung von Notaufnahmen und Rettungsdiensten führen, insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen.

Appell für partnerschaftliche Lösungsfindung

Bürgermeister Simon Hartmann fordert klare Gespräche auf regionaler Ebene, um die medizinische Versorgung vor Ort zu sichern. Die Resolution wird an verschiedene Ministerien sowie lokale und regionale Entscheidungsträger weitergeleitet, um eine tragfähige Lösung im Sinne aller Betroffenen zu erreichen.

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