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Deutsche Städte in der Finanzkrise

Haushaltsdefizite steigen auf 28 Milliarden Euro – Sozialausgaben als Hauptursache und Forderungen nach Bundesunterstützung

Finanzlage deutscher Städte erreicht neuen Negativrekord

Die Haushaltsdefizite deutscher Städte stiegen im dritten Quartal 2024 auf 28 Milliarden Euro, insbesondere Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Brandenburg sind betroffen. Hauptursachen sind steigende Sozialausgaben, die allein in neun Monaten um vier Milliarden Euro zunahmen, vor allem für Menschen mit Behinderung und Jugendhilfe.

Forderungen und notwendige Reformen

Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ verlangt eine vollständige Kostenübernahme durch den Bund und betont die Dringlichkeit struktureller Sozialstaatsreformen sowie eine bessere Finanzausstattung der Kommunen. Lokale Stimmen wie aus Ludwigshafen fordern zudem Soforthilfen und die konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips.

Ausblick

Das Bündnis, das über 70 Kommunen vertritt, appelliert an Bund und Länder, gemeinsam pragmatische Lösungen zu finden, um die kommunale Handlungsfähigkeit und Infrastruktur nachhaltig zu sichern.

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