Leipzig gedenkt der NS-Opfer am 27. Januar

VielfÀltige Veranstaltungen und Ausstellung erinnern an das Leid von Sinti, Roma und weiteren NS-Opfern

Am 27. Januar 2026 jĂ€hrt sich die Befreiung von Auschwitz zum 81. Mal und wird weltweit als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Leipzig erinnert mit mehreren Veranstaltungen an die Verbrechen des NS-Regimes und ehrt die Opfer verschiedener Gruppen. Den Auftakt bildet um 17 Uhr das Gedenken am Denkmal „Geschlagener“ mit BeitrĂ€gen zu den deportierten Sinti und Roma. Die zentrale Gedenkveranstaltung folgt um 18 Uhr am Mahnmal „Massakers Abtnaundorf“ mit Reden, einem interkonfessionellen Gebet, Kranzniederlegung und einer Schweigeminute, musikalisch begleitet vom Brockhaus-Gymnasium.

FĂŒr den Abend ist um 19:30 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Verleugnet. 1933-1945 – heute.“ im Neuen Rathaus geplant, die das lange ĂŒbergangene Leid von Menschen thematisiert, denen erst spĂ€t eine Anerkennung als NS-Opfer zuteilwurde. Die Ausstellung ist bis zum 30. MĂ€rz wĂ€hrend der Öffnungszeiten zu besichtigen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, kostenfreie Busse zum Mahnmal starten um 17:30 Uhr am Busparkplatz Goethestraße.

Quellen, Änderungsprotokoll und sonstige Hinweise
Empfehlungen
Werbung:Ende der Werbung.