Heizzentrale in Neumühl nutzt seit Oktober 2025 Grundwasserwärme als Energiequelle.
Heizzentrale in Neumühl nutzt seit Oktober 2025 Grundwasserwärme als Energiequelle.
Foto: © Stadt Kehl

Kehl investiert 8,5 Millionen Euro in nachhaltige Fernwärme

Neue Heizzentrale und Grundwasserwärme sollen bis 2030 rund 600 Haushalte CO2-neutral versorgen

Förderung für nachhaltigen Fernwärmeausbau in Kehl

Die Stadt Kehl erhält 8,5 Millionen Euro Bundesförderung für die Erweiterung ihres Fernwärmenetzes um 1,15 Kilometer und eine neue Heizzentrale an der Vogesenallee. Ziel ist, die Wärmeversorgung bis 2030 nahezu zu verdoppeln und rund 600 Haushalte zusätzlich zu versorgen.

Innovative Nutzung von Grundwasserwärme

Die neue Anlage nutzt konstant temperiertes Grundwasser zur umweltfreundlichen Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe, deren Start für 2027 geplant ist. Ergänzend werden industrielle Abwärmequellen der Badischen Stahlwerke einbezogen.

Kurzfristige Maßnahmen und Zukunftsperspektiven

Seit 2025 betreibt Kehl bereits eine Grundwasserwärme-Heizzentrale, zudem existieren zwei Blockheizkraftwerke. Das Projekt Wärmeverbund Kehl strebt eine CO2-neutrale Wärmeversorgung bis 2030 an und dient als Modell für nachhaltige Kommunalenergieversorgung.

Quellen, Änderungsprotokoll und sonstige Hinweise
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