
Bamberg entdeckt neue Naturschätze
Erste umfassende Kartierung seit den 1990er Jahren dokumentiert bedrohte Arten und unterstützt gezielte SchutzmaßnahmenNaturschutzfachkartierung in Bamberg liefert wichtige Erkenntnisse
Das Landesamt für Umwelt hat Bürgermeister Jonas Glüsenkamp den Abschlussbericht zur aktuellen Naturschutzfachkartierung überreicht, die 1.006,5 Hektar im Stadtgebiet untersuchte. Dabei wurden 5.343 Artnachweise an 283 Fundorten dokumentiert, darunter erstmals der bedrohte Kammmolch und die Gelbbauchunke auf einem privaten Grundstück.
Grundlage für gezielte Naturschutzmaßnahmen
Die Daten aus der ersten umfassenden Kartierung seit den 1990er Jahren ermöglichen präzise Auskünfte und schnellere Verfahren in der Stadtverwaltung. Der vollständige Bericht ist online im städtischen Portal verfügbar und soll im Frühjahr 2026 öffentlich vorgestellt werden.
Herausragende Bedeutung des Stadtgebiets für den Artenreichtum
Bamberg ist ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tierarten und profitiert von naturnah gestalteten Flächen, auch in privaten Gärten. Das Klima- und Umweltamt steht für Fragen zum Thema Naturschutz als Ansprechpartner bereit.

