Festnahme am Flughafen dank PNR-Daten
Wie Fluggastdaten die Bundespolizei bei der Verfolgung von Straftätern unterstützenFestnahme am Flughafen Karlsruhe/Baden mit PNR-Daten
Am Freitagabend wurde am Flughafen Karlsruhe/Baden ein rumänischer Staatsangehöriger nach einem Flug aus Bukarest festgenommen. Die Bundespolizei griff dabei auf Passenger Name Record (PNR)-Daten zurück, durch die der Mann identifiziert und aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Betrugs verhaftet wurde. Da die geforderte Geldstrafe nicht beglichen werden konnte, steht ihm eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe bevor.
PNR-Daten als Instrument der Sicherheit
Seit 2017 sind Fluggesellschaften verpflichtet, PNR-Daten wie Name und Reisedetails internationaler Passagiere an das Bundeskriminalamt zu übermitteln. Diese Daten unterstützen die Behörden bei der Prävention und Verfolgung schwerer Straftaten durch Abgleich mit Fahndungslisten. Treffen führen zu Maßnahmen wie Festnahmen oder Einreiseverweigerungen.
Maßnahmen bei Kontrollen
- Routinemäßige Kontrollen bei grenzüberschreitenden Flügen
- Abgleich der PNR-Daten mit Fahndungsdaten
- Gezielte Maßnahmen bei Übereinstimmung, z. B. Festnahmen
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg unterstreicht den Beitrag der PNR-Datenerhebung zur öffentlichen Sicherheit und den effektiven Einsatz moderner Technologien bei der Kriminalitätsbekämpfung.