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Kinderlähmung in Gießener Abwasser entdeckt

Gesundheitsamt warnt: Impfstatus überprüfen und Impflücken schließen
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Im Oktober hat das Robert Koch-Institut in Hamburg erstmals Poliomyelitis-Wildviren im Abwasser nachgewiesen, was die Behörden alarmiert. Aufgrund dessen fordert das Gesundheitsamt Gießen die Bevölkerung auf, den Impfstatus von sich und ihren Kindern zu überprüfen und gegebenenfalls Impflücken zu schließen. Poliomyelitis, auch Kinderlähmung genannt, kann schwere Lähmungen verursachen und wird hauptsächlich durch direkten Kontakt oder verunreinigte Oberflächen übertragen. Erfolgreicher Schutz besteht nur durch eine vollständige Impfung mit dem inaktivierten Impfstoff.

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