
Zugang zu Integrationskursen stark eingeschränkt
ver.di kritisiert Dobrindts Entscheidung: 130.000 Menschen, vor allem Geflüchtete, verlieren wichtige SprachangeboteDie Zugangsbeschränkung zu Integrationskursen durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt trifft schätzungsweise 130.000 Menschen und stößt bei der Gewerkschaft ver.di auf scharfe Kritik. Besonders betroffen sind Geflüchtete und Menschen mit unsicheren Aufenthaltstiteln, denen wichtige Sprach- und Integrationsangebote verwehrt werden. ver.di warnt vor negativen Folgen für die Integration, den Arbeitsmarkt und die Beschäftigungssituation von Lehrkräften. Die Gewerkschaft fordert das Bundesinnenministerium auf, die Entscheidung zurückzunehmen, um eine inklusive Integrationspolitik sicherzustellen.