
Warnstreiks an Hochschulen: ver.di fordert mehr Geld
Bundesweite Aktionen am 28. Januar für bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen in Bildung und ForschungAm 28. Januar 2026 ruft ver.di bundesweit zu Warnstreiks an Hochschulen, Studierendenwerken und Forschungseinrichtungen auf, um in der Tarifrunde mit den Bundesländern höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent mindestens 300 Euro, bessere Bezahlung für Nachwuchskräfte sowie die tarifliche Einbindung von studentischen Hilfskräften. Die Arbeitgeberseite hat bislang kein akzeptables Angebot vorgelegt und einen Sparkurs angekündigt, was ver.di scharf kritisiert. In den kommenden Wochen sollen die Streiks ausgeweitet werden, um den Druck zu erhöhen und Investitionen in Bildung und Forschung zu fördern.