
Warnstreik: Junge Beschäftigte fordern mehr Gehalt
1.200 Auszubildende und Studierende protestieren bundesweit für bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen DienstAm 29. Januar 2026 beteiligen sich rund 1.200 Auszubildende und Studierende in über elf Städten am bundesweiten Warnstreik im öffentlichen Dienst der Länder unter dem Motto „Jetzt geht’s um uns!“. Sie fordern 200 Euro mehr Gehalt, unbefristete Übernahmen und einen bundesweiten Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TVStud). Hintergrund sind fehlende Angebote der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde sowie die schwierige finanzielle Lage vieler junger Beschäftigter aufgrund steigender Lebenshaltungskosten. ver.di betont, dass bessere Arbeitsbedingungen entscheidend sind, um Nachwuchs für den öffentlichen Dienst zu gewinnen und zu halten.