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Ă–ffentlicher Dienst vor entscheidender Tarifrunde

ver.di fordert spĂĽrbare Reallohnsteigerungen und bessere Arbeitsbedingungen angesichts von Personalmangel und Warnstreiks

Vor der zweiten Tarifverhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder fordert ver.di ein verhandlungsfähiges Angebot mit spürbaren Reallohnsteigerungen. Die Gewerkschaft kritisiert die anhaltenden Reallohnverluste, die seit 2019 die Kaufkraft der Beschäftigten trotz steigender Landes-Einnahmen vermindern.

Hintergrund: Personalmangel und Belastungen

Der öffentliche Dienst der Länder kämpft mit Rekord-Personalmangel und wachsender Überlastung. Beschäftigte sind schlechter bezahlt als Bund und Kommunen, was eine explosive Stimmung befeuert.

Warnstreiks und zentrale Forderungen

Vor der Verhandlungsrunde fanden Warnstreiks in mehreren Bundesländern und an Universitätskliniken statt. ver.di fordert unter anderem 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr für untere Lohngruppen sowie unbefristete Übernahme der Nachwuchskräfte nach Ausbildung.

Verhandlungsstand

Die Verhandlungen unter Leitung von ver.di für die DGB-Gewerkschaften gehen am Donnerstag und Freitag in Potsdam weiter. Offene Fragen sind, ob die Arbeitgeber die Forderungen unterstützen und zur Entlastung des öffentlichen Dienstes beitragen.

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