Lufthansa-Tarifverhandlungen starten: Gehalt und Ausgliederung im Fokus

Ver.di fordert sechs Prozent mehr Lohn und Schutz vor schlechter bezahlten Tochterfirmen für 20.000 Bodenbeschäftigte

Tarifverhandlungen bei Lufthansa starten am 19. Januar 2026

Die Gewerkschaft ver.di verhandelt in Frankfurt mit der Lufthansa-Gruppe über die Arbeitsbedingungen von rund 20.000 Bodenbeschäftigten aus mehr als 20 Konzerngesellschaften. Im Fokus stehen unter anderem eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent oder mindestens 250 Euro sowie der Schutz vor Ausgliederungen in schlechter bezahlte Tochterfirmen.

Forderungen und Betroffene

  • Sechs Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens 250 Euro für niedrige Lohngruppen
  • Aufwertung technischer Berufe und Rücknahme abgesenkter Tabellen in der Frachtsparte
  • Verbindliche tarifliche Regelungen für Gehaltsbestandteile in der Logistik
  • Ausgliederungsschutz für Passagierabfertigung in Frankfurt und München

Betroffen sind Beschäftigte in Check-in, Kundenbetreuung, Flugzeugwartung, Technik und Verwaltung.

Ausblick auf die Verhandlungen

Die Verhandlungen beginnen um 10 Uhr in Frankfurt und versprechen angespannt zu werden. Ver.di kritisiert die ablehnende Haltung des Konzerns trotz wirtschaftlicher Erfolge und will mit starkem Rückhalt der Beschäftigten eine Einigung erzwingen.

Quellen, Änderungsprotokoll und sonstige Hinweise
Empfehlungen
Werbung:Ende der Werbung.