
GroĂźstreik im Nahverkehr am 2. Februar 2026
ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen – ÖPNV in mehreren Bundesländern droht StillstandAm 2. Februar 2026 ruft ver.di bundesweit zum Streik im kommunalen Nahverkehr auf, um bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Gefordert werden unter anderem kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge, vor allem in Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und Hamburg auch höhere Löhne.
Rund 100.000 Beschäftigte sind betroffen; in Niedersachsen gilt Friedenspflicht, weshalb kein Streik stattfindet. Der Ausstand könnte den ÖPNV in vielen Regionen zum Stillstand bringen und damit Pendler und Fahrgäste stark beeinflussen.
Die Verhandlungen stocken laut ver.di wegen Blockaden der Arbeitgeber, die teils zusätzliche Belastungen fordern. Eine im Dezember 2025 veröffentlichte Studie unterstreicht die hohe Belastung durch Schichtarbeit im Fahrdienst.