Politische Kriminalität in Kleinsteinhausen: SPD-Wahlplakat in Flammen

Ein beherzter Anwohner verhindert Schlimmeres – Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in Kleinsteinhausen zu einem Vorfall, der den Landratswahlkampf der SPD überschattet. Unbekannte Täter zündeten ein Wahlplakat der SPD an, das in der Großsteinhauser Straße an einem Metallgeländer neben einer Bushaltestelle befestigt war. Der Schaden hätte erheblich größer sein können, wäre da nicht der schnelle Einsatz eines Anwohners gewesen.

Details zum Vorfall

Der Vorfall ereignete sich gegen 23:15 Uhr. Das fast vollständig verbrannte Wahlplakat fiel einem Brandanschlag zum Opfer, bei dem bislang unbekannte Täter das Feuer legten. Dank des beherzten Eingreifens eines Anwohners, der das Feuer schnell löschen konnte, blieb der Schaden auf das Plakat beschränkt.

Beobachtungen und Täterbeschreibung

Der Anwohner, dessen schnelles Handeln weiteren Schaden verhinderte, konnte zwei männliche Personen identifizieren, die sich am Ort des Geschehens aufhielten. Beide Personen waren etwa 1,75 Meter groß und trugen Daunenjacken. Sie entfernten sich jedoch, als sie angesprochen wurden, in unbekannte Richtung.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Der Vorfall wird derzeit von der Polizeiinspektion Zweibrücken untersucht, die um Mithilfe der Bevölkerung bittet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hintergründe und mögliche Motive

Obwohl die genauen Motive der Täter noch unbekannt sind, fällt die Tat in den Kontext des aktuellen Landratswahlkampfes, was politische Beweggründe vermuten lässt. Sachbeschädigungen an Wahlplakaten sind leider keine Seltenheit und werden oft als Ausdruck politischer Unzufriedenheit oder Radikalisierung angesehen.

Die Ermittlungen der Behörden laufen und werden zeigen müssen, ob es sich um einen Einzelfall oder Teil einer größeren Kampagne gegen den Wahlkampf der SPD handelt.

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