Lemgo setzt Maßstäbe im sozialen Wohnungsbau
Mit 33 geförderten Mietwohnungen pro 1.000 Einwohner und neuen Initiativen will die Stadt bezahlbaren Wohnraum sichernDie Alte Hansestadt Lemgo führt im Kreis Lippe mit 33 geförderten Mietwohnungen pro 1.000 Einwohner und hat damit die höchste Quote sozialer Wohnungen im Kreis. Der Wohnberechtigungsschein ermöglicht einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu günstigen Mietwohnungen.
Bürgermeister Markus Baier betont den steigenden Bedarf und plant neben reservierten Flächen in neuen Baugebieten auch die Gründung einer städtischen Genossenschaft, um die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu fördern. Zudem sorgt eine Vergaberichtlinie beim Verkauf städtischer Grundstücke für soziale Berücksichtigung.
Mit diesem mehrgleisigen Ansatz will Lemgo nicht nur seine Spitzenposition sichern, sondern auch aktiv den wachsenden Bedarf an sozialem Wohnraum decken.