Warum Autoreparaturen immer teurer werden

ADAC-Studie zeigt große Kostenunterschiede bei Unfallschäden und fordert mehr Reparaturfreundlichkeit von Herstellern

Eine ADAC-Studie zeigt, dass Reparaturkosten für typische Unfallschäden bei modernen Fahrzeugen oft in den vierstelligen Bereich steigen, mit großen Unterschieden je nach Modell. Teure Technik, aufwendige Reparaturvorgaben und mangelnde Austauschbarkeit einzelner Bauteile treiben die Kosten zusätzlich in die Höhe.

Unterschiedliche Kosten bei Unfallschäden

  • BMW 330e: Frontschaden knapp 8.000 Euro
  • Fiat 500: ähnlich ca. 3.000 Euro
  • VW Golf: rund 2.400 Euro
  • MG4: unter 1.000 Euro inklusive Kalibrierung
  • Tesla Model Y: mit rund 2.800 Euro vergleichsweise gĂĽnstig
  • Volvo XC60: knapp 6.000 Euro trotz geringem Lackieraufwand

Forderung des ADAC

Der ADAC fordert mehr Reparaturfreundlichkeit von Herstellern, damit Ersatzteile einzeln austauschbar sind und Reparaturen günstiger werden. So könnten beispielsweise nur einzelne Scheinwerferabdeckungen statt ganzer Einheiten ersetzt werden.

Praxis-Tipp fĂĽr Verbraucher

Kostenvoranschläge sollten nicht nur beim Vertragshändler, sondern auch bei freien Werkstätten eingeholt werden, um bessere Preise für Reparaturen nach Unfällen zu erzielen.

Quellen, Änderungsprotokoll und sonstige Hinweise
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