
Warnstreik im Nahverkehr: In vielen Städten fahren Busse und Bahnen heute kaum
Ein bundesweiter Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr sorgt vielerorts für massive Einschränkungen. Betroffen sind vor allem kommunale Verkehrsbetriebe; Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sollen hingegen regulär fahren. Reisende müssen mit vollen Zügen und Ersatzangeboten rechnen.In vielen Städten und Regionen in Deutschland stehen Busse, Trams und teils auch U‑Bahnen heute still oder fahren nur eingeschränkt. Grund ist ein bundesweiter Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hat. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt bei den lokalen Verkehrsbetrieben über Notfahrpläne informieren.
\n\nWer ist betroffen – und wer nicht?
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Vom Arbeitskampf erfasst sind vor allem kommunale Nahverkehrsunternehmen. Nicht betroffen ist nach den aktuellen Informationen die Deutsche Bahn: Regional- und Fernverkehr sowie viele S‑Bahnen sollen regulär fahren. Verkehrsbünde rechnen dort aber mit deutlich mehr Fahrgästen.
\n\nWie lange dauert der Warnstreik?
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Nach Angaben der Medien ist der Ausstand für heute und morgen angekündigt; in einzelnen Regionen können die Einschränkungen auch darüber hinausreichen. Ob und welche Linien fahren, unterscheidet sich stark je nach Stadt und Betreiber.
\n\nWorum geht es in den Tarifverhandlungen?
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ver.di fordert insbesondere bessere Arbeitsbedingungen – unter anderem planbarere Schichtmodelle, mehr Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Nacht‑ und Wochenendarbeit. In einigen Bundesländern geht es zusätzlich um Entgelte. Die Arbeitgeberseite verweist auf Kosten und die Finanzlage vieler Kommunen.
\n\nWas sollten Fahrgäste jetzt beachten?
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- Webseiten/Apps der lokalen Verkehrsbetriebe prüfen (Notfahrpläne, Linienausfälle) \n
- Mehr Zeit einplanen – insbesondere bei Umstiegen \n
- Alternativen nutzen (Fahrrad, Carsharing, Mitfahrgelegenheiten) \n
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Quellen:
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