Warnstreik im Nahverkehr: Ver.di kündigt bundesweite ÖPNV-Ausfälle an
Ver.di kündigt für Freitag und vielerorts Samstag Warnstreiks im ÖPNV an. Busse, Trams und U-Bahnen könnten regional stark eingeschränkt sein; DB-Züge sind laut Berichten nicht betroffen.Fahrgäste in Deutschland müssen sich zum Ende der Woche auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen: Die Gewerkschaft ver.di hat für Freitag (27. Februar) und vielerorts auch für Samstag (28. Februar) Warnstreiks angekündigt. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft in vielen Regionen Busse, Straßenbahnen und U‑Bahnen; die Ausfälle können je nach Ort bis in die Nacht zum Sonntag reichen.
Was genau ist angekündigt?
- Zeitraum: Beginn am Freitagmorgen, Dauer je nach Region bis Samstag oder in die Nacht zum Sonntag.
- Betroffene Angebote: kommunale Verkehrsbetriebe (ÖPNV) – häufig mit stark reduziertem Angebot oder weitgehendem Stillstand.
- Regional unterschiedlich: In einzelnen Ländern/Regionen gelten Sonderregeln; in Niedersachsen sind Warnstreiks laut Berichten wegen einer Friedenspflicht derzeit nicht möglich.
Warum wird gestreikt?
Hintergrund sind bundesweite Tarifverhandlungen für Beschäftigte in kommunalen Verkehrsbetrieben. Ver.di begründet die Warnstreiks vor allem mit dem Ziel, Arbeitsbedingungen zu verbessern – etwa durch Änderungen bei Schichtdiensten, kürzere Arbeitszeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen geht es zudem auch um höhere Löhne.
Ist die Deutsche Bahn betroffen?
Nach übereinstimmenden Angaben in den Berichten sind S‑Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn nicht Teil dieses ÖPNV‑Warnstreiks. Für Fahrgäste kann das dennoch bedeuten, dass der Weg zum Bahnhof schwieriger wird, wenn kommunale Bus‑ und Stadtbahnlinien ausfallen.
Was können Fahrgäste tun?
- Vorab prüfen: Websites/Apps der lokalen Verkehrsbetriebe sowie Echtzeit‑Anzeigen checken (Notfahrpläne, Ausnahmen).
- Mehr Zeit einplanen: Gerade im Berufsverkehr ist mit mehr Autoverkehr und Staus zu rechnen.
- Alternativen nutzen: Je nach Ort können Fahrrad, Carsharing, Taxi oder Mitfahrgelegenheiten helfen.
Quellen: