
Reallöhne steigen 2025 um 1,9 Prozent – Kaufkraft fast wieder auf Vor-Corona-Niveau
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind die Nominallöhne 2025 um 4,2 Prozent gestiegen, die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent. Daraus ergibt sich ein Reallohnplus von 1,9 Prozent – und damit nahezu das Niveau von 2019.Die Kaufkraft vieler Beschäftigter in Deutschland ist 2025 erneut gestiegen: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) legten die Reallöhne im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent zu. Hintergrund ist, dass die Nominallöhne stärker stiegen als die Verbraucherpreise.
\n\nWie setzen sich die Zahlen zusammen?
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Demnach lagen die Nominallöhne 2025 um 4,2 Prozent höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 Prozent. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Reallohnzuwachs von 1,9 Prozent.
\n\nFast wieder auf dem Niveau von 2019
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Nach den Rückgängen während der Jahre 2020 bis 2023 setzt sich damit die Erholung fort. Destatis zufolge wurde 2025 nahezu wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 (vor der Corona-Pandemie) erreicht.
\n\nWer profitiert besonders?
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Laut Destatis stiegen die Verdienste in einigen Dienstleistungsbereichen überdurchschnittlich. Zudem verzeichneten Geringverdienende prozentual die stärksten Zuwächse. Auch bei Auszubildenden wurden überdurchschnittliche Steigerungen gemeldet.
\n\nAusblick
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Einige Ökonomen erwarten, dass der Lohnanstieg 2026 nicht zwingend so hoch ausfallen muss wie in den beiden Vorjahren – unter anderem, weil ein Teil der Entwicklung als Aufholprozess nach der Hochinflationsphase gewertet wird.
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Quellen:
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