Razzia bei Hamburger Firmen wegen Russland-Embargo

Zollfahndung beschlagnahmt Luxuslimousinen und 3,5 Millionen Euro Vermögen – Verdacht auf über 900 Verstöße

Das Zollfahndungsamt Essen führte bei drei Hamburger Firmen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Russland-Embargo durch. Dabei wurden Geschäftsunterlagen, digitale Speichermedien, zwei Luxuslimousinen sowie ein Vermögensarrest von 3,5 Millionen Euro beschlagnahmt. Ein Geschäftsführer steht im Verdacht, in über 900 Fällen Waren im Wert von mehr als vier Millionen Euro mit Russland-Bezug eingeführt zu haben. Die Ermittlungen dauern an, Details zu den Waren oder Abläufen wurden bisher nicht veröffentlicht.

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