Apotheke in deutscher Innenstadt (KI-generiertes Symbolbild)
Apotheke in deutscher Innenstadt (KI-generiertes Symbolbild)
Foto: KI Symbolbild

Apotheken-Honorar: Ministerin Warken kündigt Erhöhung des Fixbetrags an

Gesundheitsministerin Nina Warken kündigt an, die Erhöhung des Fixbetrags pro Medikamentenpackung für Apotheken per Verordnung im Frühjahr auf den Weg zu bringen. Umstritten sind die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung und die Frage, ob es eine differenzierte Vergütung geben soll.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat im Bundestag angekündigt, eine lange diskutierte Erhöhung der Apothekenvergütung voranzubringen. Im Zentrum steht der Fixbetrag pro Medikamentenpackung, der nach den Plänen im Frühjahr per Verordnung angehoben werden soll.

Worum geht es konkret?

Nach Berichten mehrerer Medien geht es um den seit Jahren nicht erhöhten Fixbestandteil des Honorars: von 8,35 Euro pro Packung auf 9,50 Euro. Apothekenverbände fordern das Plus seit Längerem und haben für den 23. März einen Protesttag angekündigt.

Finanzierung und Streitpunkte

Die Umsetzung war zuletzt zeitweise zurückgestellt worden – unter anderem wegen erwarteter Mehrkosten für die gesetzlichen Krankenkassen. Aus der SPD kommt grundsätzlich Zustimmung zum im Koalitionsvertrag vereinbarten Aufschlag, zugleich wird betont, dass die Maßnahme in ein Konzept zur Stabilisierung der GKV-Finanzen eingebettet werden müsse. Krankenkassenvertreterinnen und -vertreter warnen vor einer pauschalen Erhöhung und sprechen sich für eine differenziertere Vergütung aus, die strukturschwache Regionen besonders berücksichtigt.

Wie geht es weiter?

Laut den Berichten soll die Verordnung „im Frühjahr“ auf den Weg gebracht werden. Parallel wird in der Politik über eine Apothekenreform diskutiert, die unter anderem zusätzliche Leistungen in Apotheken (z.B. Impfungen oder Vorsorgeangebote) stärken könnte.


Quellen:

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