
Warnstreiks auf Autobahnen am 20. Januar
ver.di fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen – Verkehrseinschränkungen in mehreren Bundesländern erwartetWarnstreiks auf Autobahnen und Landesstraßen am 20. Januar 2026
Am 20. Januar 2026 ruft ver.di bundesweit Beschäftigte der Autobahn GmbH und der Landesstraßenbauverwaltungen zu Warnstreiks an 18 Standorten auf, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen.
Hintergrund und Forderungen
Die Gewerkschaft kritisiert das bisherige Verhandlungsangebot der Arbeitgeber als unzureichend und fordert sieben Prozent mehr Gehalt beziehungsweise mindestens 300 Euro zusätzlich, besonders für niedrige Lohngruppen und Nachwuchskräfte.
Streikmaßnahmen und Auswirkungen
Die Warnstreiks treffen unter anderem Niederlassungen in Nürnberg, Stuttgart und Hamburg sowie zahlreiche Landesstraßenbauverwaltungen. In Nordrhein-Westfalen sind alle 28 Landestunnel betroffen, was regional zu Verkehrseinschränkungen führt; Notdienste bleiben jedoch einsatzbereit.
Ausblick
Ver.di hofft, mit dem Streik ein deutliches Verhandlungsangebot zu erzwingen. Ob es dabei zu einer zeitnahen Einigung kommt, bleibt offen.