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Lohnungleichheit in Deutschland bleibt hartnäckig

Ver.di fordert stärkere Tarifbindung und politische Maßnahmen gegen Gender-Pay-Gap

Die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen in Deutschland beträgt 2026 weiterhin 16 Prozent, so ver.di zum Equal Pay Day. Selbst bei gleicher Arbeit ist eine Entgeltdiskriminierung von sechs Prozent festzustellen. Hauptursachen sind ungleiche Sorgearbeit, Teilzeitarbeit und mangelnde Betreuungsangebote.

Tarifbindung als Schutz

Nur etwa die Hälfte der Beschäftigten ist tarifgebunden, was Lohndiskriminierung begünstigt. Ver.di fordert deshalb die Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen, ein Tariftreuegesetz und den Ausschluss von Unternehmen ohne Tarifbindung aus Arbeitgeberverbänden.

Forderungen an die Politik

Ver.di verlangt die schnelle Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie und bessere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Lohnlücke bleibt eine soziale Herausforderung, die über reine Zahlen hinausgeht.

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