Die Rote-Armee-Fraktion (RAF) - Deutschland und der Terror (1970-1998)

Neuköllner Straße 3-5, Leonberg 20.5.2026 um 2026-05-20T19:30:00.000Z
Die „Rote-Armee-Fraktion“ (RAF) war eine linksterroristische Gruppierung, die in den 1970er- und 1980er-Jahren durch eine Serie von Gewaltakten die Bundesrepublik Deutschland erschütterte. Sie war verantwortlich für insgesamt 33 Morde an Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie an amerikanischen Soldaten. Darüber hinaus verübte die RAF Entführungen, Geiselnahmen und Sprengstoffanschläge, bei denen über 200 Menschen verletzt wurden. Es war eine Zeit, in der die Bevölkerung Deutschlands, vor allem in den Großstädten, einer noch nie gekannten Gefahr von Terror ausgesetzt war, da die RAF keinerlei Rücksicht auf Zivilisten genommen hat. Die Auseinandersetzung mit der RAF hatte weitreichende gesellschaftliche und politische Konsequenzen. Sie führte unter anderem zur Einführung der Rasterfahndung und zur Verabschiedung mehrerer Anti-Terror-Gesetze durch den Deutschen Bundestag.

Organisator: Veranstalter: Volkshochschule

Am 20.5.2026, ab 19:30 Uhr

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Veranstaltungsort:
Neuköllner Straße 3-5, Leonberg
Neuköllner Straße 3-5, Leonberg
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